Oasis
OASIS Definitely Maybe
Sony Music V.Ö.: 01.01.1994
Von: SCHMERZKEKS 28.04.2002 / 23:23
Wer Oasis kennt, und das tut so gut wie niemand, weiß, dass es sich hierbei um eine der unterschätztesten Bands handelt. Zumindest wenn man unter Bands nur rammelnde Schimpansen versteht... Oasis wurden irgendwann in den achtziger Jahren von Dr Horatzio Gallagher gegründet, der kurz darauf unter völlig uninteressanten Umständen verstarb oder verschwand, so dass seine nichtsnutzigen Söhne Liam, Alan, Gam und Andy sich zu seinen Ehren wochenlang betranken um anschließend sein Lebenswerk, eine vollautomatische Briefmarkensammlung, in einer gleißendhellen Feuerbrunst zu vernichten. Irgendwann stieß der französische Exilkubaner Noèl Francais auf das Vermächtnis des großen Horatzio und war von dem Krach so angewiedert, dass er in das Heimatdorf von Liam, Alan, Gam und Andy fuhr um sie nach alter Exilkubaner-Art gehörig zu verprügeln. Dabei herausgekommen ist eine von bizarren Anwandlungen nur so strotzende Metal-Platte, und das unter Umständen die hier lieber ungenannt bleiben sollten. Das ganze klingt wie eine Horde Engländer, die sich an einem lange verstorbenen Reh oder Flußbarsch delektieren, ohne Rücksichtnahme auf den Verkehrsfluß. Irgendwo wird dabei auch Gitarre gespielt, allerdings auf einem Niveau, dass einem städtischen Angestellten der Stadt Bielefeld das Blut in den Adern gefrieren lassen würde... wer das hier Musik nennt, der hat noch nie das sagenumwobene Cellospiel des Thomas Erdinger vernommen, gleichwie es zu entschuldigen sein mag, wie hart an der Grenze zur Debilität sich diese Review befindet. Mars macht mobil bei Arbeit, Sport und Spiel und ich muß jetzt weinen, denn ich bin so Emo; an dieser Stelle sei auch an mein noch aussagekräftigeres Review zu einer Platte der Band namens Flyswatter hingewiesen. Danke, ich hoffe wir sehen uns bald wieder, schönen Gruß an die Frau und die Kinder.
12/12
