Rinderfilet
Dieses Rezept ist nur für reiche Menschen geeignet, oder Kinder von Bauern, die ihre eigenen Rindviecher schlachten!
Zutaten:
- pro Person ein richtig dickes (mindestens 5 cm) Stück Rinderfilet
- gutes Pflanzenöl, ich empfehle Rapsöl oder Distelöl, wer bescheuert ist, nimmt Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- Beilagen werde ihr wohl noch selbst hinbekommen, es passt z.B. alles mit Kartoffel, Bohnen oder Knoblauchbaguette
Zubereitung:
Backofen auf 100° vorheizen. Warten. Pfanne schön heiß werden lassen. Das Fleisch schön mit dem Öl einmassieren, wer blöd ist, kann auch das Öl in die Pfanne geben. Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern. (Anm.: Alfons Schuhbeck und Johann Lafer sagen: Fleisch erst salzen, wenn man es in die Pfanne legt. Ich doch auch! -T) Ab in die heiße Pfanne damit, 1.5 Minuten von jeder Seite anbruzzeln, auch an den Rändern kurz, bis die Poren geschlossen sind. Dann schnell in den vorgeheizten Backofen mit der Kuh, auf den Rost oder - wenn man die Sauerei mit dem austretenden Fleischsaft vermeiden möchte, auf Alufolie, aber trotzdem auf den Rost. Profis stecken noch einen Kochlöffel oben in die Türe des Backofens bzw. lassen die Schiebetür einen kleinen Spalt offen, das hat was mit Luftzirkulation zu tun. Während das Vieh schön rosa wird, kann man nebenbei die Beilagen zubereiten oder in's Forum gehen. Wie lange man den kleinen Racker im Ofen lässt, hängt von der Dicke des Fleisches ab und natürlich davon, ob man es "english" oder "medium" mag. Menschen, die ein Rinderfilet "well done" essen, wünsche ich die Pest an den Hals (lieb gemeint). Ein 5 cm Oschi wird schön "medium", wenn er 30 - 35 Minuten im Ofen bleibt. Für richtig mächtige Steaks halt 5 - 10 Minuten länger, *english* kann man sich nach 20 Minuten mal ankucken.
Dann halt noch Kräuterbutter oder Bioketchup drauf, sollte man ein richtig supergutes Fleisch haben ist man zwar pleite, kann es aber auch mal ohne KB und Ketch probieren.
Guten Appetit!
